Lesungen

Projekte 2024


Hospizdienst DaSein

Montag, 24. Juni 2024 | 19.00 Uhr
Der Ackermann und der Tod
Johannes von Tepl

Bearbeitung Simon Werle
Es sprechen: Franziska Ball und Martin Pfisterer
Karlstr. 56-58, 1. Stock 

Kein Eintritt – aber Spenden gerne!


Galerie arToxin
Freitag, 28. Juni 2024 | 19.30 Uhr

Arbeit und Struktur von Wolfgang Herrndorf
Seit Februar 2010 wusste Wolfgang Herrndorf, dass ihm nicht mehr viel Zeit blieb…
Diagnose: Glioblastom, Hirntumor, bösartig, nicht zu heilen.
Wikipedia gab an: „17,1 Monate ab Diagnose“. Für seine Freunde schrieb Herrndorf
von März 2010 an ein digitales Tagebuch, sechs Monate später wurde daraus ein Text für alle
und rasch einer, über den man sprach, den man oft zitierte. Für viele gehörte es bald zur Wochenroutine, einmal bei „Arbeit und Struktur“ vorbeizuschauen.
Der Blog endet mit dem Satz: „Wolfgang Herrndorf hat sich am Montag, den 26. August 2013 gegen 23.15 Uhr am Ufer des Hohernzollernkanals erschossen.“

Reservierung: 089 8908 3665 oder info@artoxin.de

Münsing (Starnberger See)
Donnerstag, 11. Juli 2024 | 19.00 Uhr
Die Invasion
–gekürzte Fassung aus „Mythen. Mutanten“ von Simon Werle
Sprecher: Simon Werle und Martin Pfisterer
Musik: Ardhi Engl
Details bald

La Cantina
Samstag, 10. August 2024 | 20.00 Uhr
Die 18. Thomas Bernhard- Nacht | Details bald

La Cantina
19. Oktober 2024
| 20.00 Uhr

Der Tag als meine Frau einen Mann fand  (2015)
von Sibylle Berg
–Sprechperformance mit Martin Pfisterer–

Ist Sex lebensnotwendig? Oder doch eher die Liebe? Chloe und Rasmus sind bald
zwanzig Jahre verheiratet, aber sie wissen es immer noch nicht. Benny hilft ihnen…
„Liebe ist möglich, wenn man sie von Raserei und Leiden trennt.“
„Was ich für mich rausfand, war der Satz, du kannst nicht alles haben. Wir, die wir über 35 sind, hatten ja so komische Ideen, dass uns alles zustehen könnte, alles scheint erreichbar.
Das ist aber nicht so. Es gibt Entweder-oder-Situationen, und man muss da nicht jammern, wenn einem nicht alles zur Verfügung steht. Ganz pastoral gesagt: Sei froh, wenn du eine Liebe hast, jemanden hast und überlege, ob du das gefährden möchtest. Das eine ist schon ein großes Glück. Warum willst du zwei große Glücke?“
Elisabethstrasse 53 | Res.: 089 1273 7135 oder brmarkus@yahoo.com

Hospizdienst DaSein
Montag, 14. Oktober 2024 | 19.00 Uhr
Der Tod meiner Mutter
von Georg Diez
„Es waren traurige, schöne Abschiedstage…wenn ich sie sah, wenn sie auf ihrer Terrasse saß,
auf ihrem Holzstuhl, mit den vielen Kissen…auf dem Kopf einen Hut und meistens eine Sonnenbrille im Gesicht. Es wirkte so, als habe sie nicht eine Stunde oder zwei dort gesessen, sondern Tage, Wochen, ihr ganzes Leben lang, auf dieser Terrasse mit dem Garten, den sie so mochte.
Jedes Mal erschrak ich, wenn ich sie dort sitzen sah, denn jedes Mal wusste ich, dass ich sie bald verlieren würde.“


Meta Theater
Hotel Kithairon
von Simon Werle

Kritik SZ_Juli_22   https://sz.de/1.5618495

La Cantina Vorschau
immer Samstag, 20.00 Uhr
22. März 2025 | 17. Mai 2025 | August 2025 (Termin folgt) | 11. Oktober 2025

Herzzeit wird auch wieder gesprochen!
Der Briefwechsel
von Ingeborg Bachmann und Paul Celan   (erschienen 2009)

Solo oder gemeinsam mit Franziska Ball (Schauspielerin | Sprecherin)

 

1982 Kiel | Bühnen der Landeshauptstadt
26 Jahre | Gimme shelter

Rückblick (Auswahl)

Im Rahmen der Festwochen 2015 in Gmunden (Österreich) sprach Martin Pfisterer Anfang August im BernhardHaus in Ohlsdorf/Obernathal Wolfgang Herrndorfs TSCHICK und Thomas Bernhards BETON.

Tschick, 2010 erschienen, von allen relevanten Feuilletons euphorisch besprochen, ist ein Kultroman. Als Hörbuch erschienen, in einer Theaterfassung gespielt und verfilmt…
TSCHICK ist eine Geschichte, die man „gar nicht oft genug erzählen kann…existenziell, tröstlich, groß“. (FAZ)
„Dass es sehr wahrscheinlich ein Klassiker werden wird, hat sich ja herumgesprochen.“ (SZ) Zwei  Jungs. Ein geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland…
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool in der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt er auf: Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.

August 2015
Beton – ein Selbstgelächter von Thomas Bernhard
Rudolf bereitet sich seit einem Jahrzehnt auf eine große Arbeit über seinen Lieblingskomponisten Felix Mendelssohn Bartholdy vor. Nachdem er zuerst durch den Besuch seiner ihn beherrschenden Schwester und dann, nach ihrem Weggang, durch die Furcht, sie könne wieder zurückkommen, am Schreiben des ersten Satzes seiner Studie gehindert wird, quält ihn die „Hölle des Alleinseins“.
Er flieht aus dem österreichischen Winter nach Palma, wo ihn vor eineinhalb Jahren bei seinem letzten Aufenthalt eine junge Frau angesprochen hat. Endlich eine Reihe von ersten Sätzen für seine Arbeit im Ohr, bestimmt ihn nun ruhelos und vollkommen das Schicksal dieser Frau…

„Man kann ihn zitieren, man kann sich stundenlang in Bernhard’schen Sätzen unterhalten.
Man kann mit den Sätzen leben.“
(Bernhard Minetti)


Mai 2015
Ruhm von Daniel Kehlmann
Aus dieser gekürzten Fassung spricht Martin Pfisterer
vier Geschichten (ca. 90 Minuten incl. Pause):
STIMMEN | DER AUSWEG | EIN BEITRAG ZUR DEBATTE | WIE ICH LOG UND STARB
„Daniel Kehlmann hat mit seinem neuen Roman Weltliteratur geschaffen“  WELTWOCHE
„Ein Buch von funkelnder Intelligenz“  FAZ
„Verteufelt gut und brillant“ NZZ
RUHM, erschienen im Rowohlt Verlag, ist Kehlmanns erster Roman nach seinem Bestseller
DIE VERMESSUNG DER WELT.
Die lose miteinander verbundenen Geschichten des Romans kreisen um Fragen der Kommunikation mit Mobiltelefon, Computer und Internet. Ihre Figuren tauchen auf und verschwinden wieder, verändern oder vertauschen ihre Identität, werden vergessen: Ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre… Der im Titel angesprochene Ruhm zieht sich als Leitmotiv durch die meisten Kurzgeschichten des Romans. Allein bis Oktober 2011 hat sich der Roman in Deutschland über 700.000 Mal verkauft.
La Cantina


Die Klassiker- Premiere in München!
Oktober 2014
Die Leiden des jungen Werther
von Johann Wolfgang von Goethe
Bis heute ist Goethes Werther der schönste Liebesroman der deutschen Literatur…

„…dass ich des Glückes hätte teilhaftig werden können, für dich zu sterben! Lotte, für dich mich hinzugeben!—Sei ruhig, ich bitte dich, sei ruhig—sie sind geladen—Lotte, lebe wohl…“
La Cantina | Elisabethstr. 53 | Res.: 089 12 73 71 35
Kritik OVB | Rosenheim jetzt lesen >>