Lesungen

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Hospizdienst DaSein
Montag, 18. Oktober 2021 | 19.00 Uhr
SO SCHÖN WIE HIER KANNS IM HIMMEL GAR NICHT SEIN
von Christoph Schlingensief

Im Januar 2008 wird bei dem bekannten Film-, Theater- und Opernregisseur,
Aktions- und Installationskünstler Christoph Schlingensief Lungenkrebs diagnostiziert.
Ein Lungenflügel wird entfernt, Chemotherapie und Bestrahlungen folgen, die Prognose ist ungewiss…ein Albtraum der Freiheitsberaubung.
Wenige Tage nach der Diagnose beginnt Schlingensief zu sprechen, mit sich selbst, mit Freunden, mit seinem toten Vater, mit Gott. Immer eingeschaltet: ein Diktiergerät, das diese Gespräche aufzeichnet. Er umkreist die Fragen, die ihm die Krankheit aufzwingt: Wer ist man gewesen? Wie weiterarbeiten, wenn das Tempo der Welt plötzlich zu schnell geworden ist? Wie sterben? Und wo ist eigentlich Gott…?
Schlingensiefs Worte lassen uns teilhaben an seiner eindringlichen Suche nach sich selbst, nach Gott und nach der Liebe zum Leben…
Sein bewegendes Protokoll einer Selbstbefragung ist ein Geschenk an uns alle…
Karlstraße 55 | Ecke Dachauerstr. | 089 124 70 51 40 oder info@hospiz-da-sein.de


La Cantina
Samstag, 23. Oktober 2021 | 20.00 Uhr
BUKOWSKI: LIEBE
Zum verspäteten 100. Geburtstag des Kultschriftstellers:

Die Bukowski- Reise geht 2021 weiter…
Neue Texte aus:
Liebe | Aufzeichnungen eines Dirty Old Man u.a.
-Gedichte, Erzählungen, Tagebücher-
Bukowskis Gedichte sind “abgebissene Prosastücke”: böse, traurig, selbstironisch, genau beobachtet.  Sein Ton – unverblümt, hart, direkt – machte ihn weltberühmt.
Bukowski wurde mit “Aufzeichnungen eines Dirty Old Man” zum Geheimtipp des Undergrounds, zum berüchtigten Kultautor…
Tom Waits:”Der geniale Maulwurf hat uns Texte auf des Messers Schneide hinterlassen…Volltreffer… da kommen einem die Tränen”
Elisabethstrasse 51 (Ecke Nordbad)

Res.: 089 12 73 71 35 oder brmarkus@yahoo.com

Tollwood (Andechser Lounge) erst wieder im Sommer 2022…
Es wird sicher eine Lesung/Sprechperformance geben...


Literaturhaus Nürnberg
Termin leider verschoben auf März 2022
Wolfgang Hartmann und Martin Pfisterer sprechen…
Thema: REISEN | Details bald

Hospizdienst DaSein
Mittwoch, 17. November 2021 |
19.30 Uhr
Texte aus dem Ägyptischen Totenbuch
Keine Kultur hat Tod, Vergänglichkeit und deren Überwindung mit den Mitteln von Kunst, Ritual und Magie so sehr in ihr religiöses und soziales Zentrum gerückt wie diejenige des Alten Ägypten. Das aus dem Mittleren Reich datierende Totenbuch ist eine Sammlung von 190 Sprüchen, die dem Verstorbenen auf seinem Weg ins Jenseits Orientierung, Schutz vor Gefahren und die richtigen Antworten auf die Fragen des Totentribunals an die Hand geben sollen. Die Textauswahl unserer Lesung präsentiert acht wesentliche Stationen der altägyptischen Jenseitsreise.
Mit dieser Auswahl möchte unsere Lesung die Aktualität einer Botschaft offenbaren, deren inspirierende Kraft Jahrtausende überdauert hat. Denn einer ihrer grundlegenden Antriebe ist der feste Glaube an die verbindende Kraft von Liebe und mitmenschlicher Verbundenheit über die Grenzen des Grabes hinaus.
Moderiert und zusammengestellt von Simon Werle
Sprecher: Martin Pfisterer
Karlstraße 55 | Ecke Dachauerstr. | 089 124 70 51 40 oder
info@hospiz-da-sein.de

Galerie arToxin
26. oder 27. November 2021 | 20.00 Uhr
Lesung mit Martin Pfisterer | Details bald!


Hospizdienst DaSein
Dienstag, 30. November 2021
| 19.30 Uhr
WILDNISBILDNIS von Simon Werle (Premiere)
Sprecher: Franziska Ball und Martin Pfisterer
Karlstraße 55 | Ecke Dachauerstr. | 089 124 70 51 40 oder info@hospiz-da-sein.de


La Cantina
Samstag, 04. Dezember 2021 |
20.00 Uhr
–noch einmal!–
DIE 15. THOMAS BERNHARD- NACHT
Szenische Passagen aus…

“Vor dem Ruhestand” | “Der Weltverbesserer” | “Ritter, Dene, Voss” (Premiere)
Es spricht und spielt: Martin Pfisterer
“Minetti spielte keine Entwicklungen, keine Begründungen, keine Überhänge.
Er setzte schroff und dabei mit größter Leichtigkeit. Hauptsache an Hauptsache, Höhepunkt neben Höhepunkt – er interpretierte nicht, er „musizierte“.
(über den größten Bernhard-Darsteller Bernhard Minetti)
“Was die Stücke verbindet ist ihr Extremismus, ihre Abneigung gegen alle Mittellagen, Privatheiten und jede Versöhnlichkeit…” (Der Kritiker Benjamin Henrichs)
“Thomas Bernhards Welt, ist man erst einmal mit ihr in Berührung gekommen, ist ganz und gar unausweichlich.” (Peter Hamm)
Elisabethstrasse 51 | Ecke Nordbad | 089 12 73 71 35

Ideen/Projekte 2021/2022
Franziska Ball und Martin Pfisterer sprechen…
HERZZEIT | Der Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Paul Celan
Martin Pfisterer spricht…
TROTZ ALLEM, SO WIE DU BIST | Briefe von Marion und Wolfgang Koeppen
DAS LÄCHELN MEINER MUTTER von Delphine de Vigan | Der Bestseller aus Frankreich

 

1982 Kiel | Bühnen der Landeshauptstadt
27 Jahre | Gimme shelter

 

Rückblick (Auswahl)

Im Rahmen der Festwochen 2015 in Gmunden (Österreich) sprach Martin Pfisterer Anfang August im BernhardHaus in Ohlsdorf/Obernathal Wolfgang Herrndorfs TSCHICK und Thomas Bernhards BETON.
TSCHICK, 2010 erschienen, von allen relevanten Feuilletons euphorisch besprochen, ist ein Kultroman. Als Hörbuch erschienen, in einer Theaterfassung gespielt und verfilmt…
TSCHICK ist eine Geschichte, die man “gar nicht oft genug erzählen kann…existenziell, tröstlich, groß”. (FAZ)

“Dass es sehr wahrscheinlich ein Klassiker werden wird, hat sich ja herumgesprochen.” (SZ)           Zwei Jungs. Ein geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland…
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool in der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt er auf: Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.

August 2015
BETON – EIN SELBSTGELÄCHTER von Thomas Bernhard
Rudolf bereitet sich seit einem Jahrzehnt auf eine große Arbeit über seinen Lieblingskomponisten Felix Mendelssohn Bartholdy vor. Nachdem er zuerst durch den Besuch seiner ihn beherrschenden Schwester und dann, nach ihrem Weggang, durch die Furcht, sie könne wieder zurückkommen, am Schreiben des ersten Satzes seiner Studie gehindert wird, quält ihn die “Hölle des Alleinseins”.
Er flieht aus dem österreichischen Winter nach Palma, wo ihn vor eineinhalb Jahren bei seinem letzten Aufenthalt eine junge Frau angesprochen hat. Endlich eine Reihe von ersten Sätzen für seine Arbeit im Ohr, bestimmt ihn nun ruhelos und vollkommen das Schicksal dieser Frau…

“Man kann ihn zitieren, man kann sich stundenlang in Bernhard’schen Sätzen unterhalten.
Man kann mit den Sätzen leben.”
(Bernhard Minetti)

Mai 2015
RUHM von Daniel Kehlmann
Aus dieser gekürzten Fassung spricht Martin Pfisterer
vier Geschichten (ca. 90 Minuten incl. Pause):
STIMMEN | DER AUSWEG | EIN BEITRAG ZUR DEBATTE | WIE ICH LOG UND STARB
“Daniel Kehlmann hat mit seinem neuen Roman Weltliteratur geschaffen”  WELTWOCHE
“Ein Buch von funkelnder Intelligenz”  FAZ
“Verteufelt gut und brillant” NZZ
RUHM, erschienen im Rowohlt Verlag, ist Kehlmanns erster Roman nach seinem Bestseller
DIE VERMESSUNG DER WELT.
Die lose miteinander verbundenen Geschichten des Romans kreisen um Fragen der Kommunikation mit Mobiltelefon, Computer und Internet. Ihre Figuren tauchen auf und verschwinden wieder, verändern oder vertauschen ihre Identität, werden vergessen: Ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre… Der im Titel angesprochene Ruhm zieht sich als Leitmotiv durch die meisten Kurzgeschichten des Romans. Allein bis Oktober 2011 hat sich der Roman in Deutschland über 700.000 Mal verkauft.
La Cantina

Die Klassiker- Premiere in München!
Oktober 2014
DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER
von Johann Wolfgang von Goethe
Bis heute ist Goethes Werther der schönste Liebesroman der deutschen Literatur…

“…dass ich des Glückes hätte teilhaftig werden können, für dich zu sterben! Lotte, für dich mich hinzugeben!—Sei ruhig, ich bitte dich, sei ruhig—sie sind geladen—Lotte, lebe wohl…”
La Cantina | Elisabethstr. 53 | Res.: 089 12 73 71 35
Kritik OVB | Rosenheim jetzt lesen >>