Lesungen

2022

Goethe-Gesellschaft Rosenheim
Mittwoch, 11. Mai 2022 | 19.30 Uhr
Herzzeit | Ingeborg Bachmann + Paul Celan | Der Briefwechsel
Der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, zwei der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter, ist das bewegende Zeugnis zweier Menschen, die sich liebten
und gegenseitig verletzten, die einander brauchten und doch nicht miteinander leben konnten. Fast zwanzig Jahre lang kämpfen sie in ihren Briefen um die Liebe und Freundschaft des anderen…

Sprecher: Martin Pfisterer | ca. 60 Min. ohne Pause
Ludwigsplatz 15 | Künstlerhof in Rosenheim
Veranstaltungsort kurzfristig geändert:
Theater am Markt | TAM-OST | Chiemseestraße 31 | 83022 Rosenheim


Teamtheater Salon
Donnerstag, 19. Mai 2022 | 20.00 Uhr
Samstag, 21. Mai 2022
| 20.00 Uhr
Holzfällen – Eine Erregung
von Thomas Bernhard
Ein künstlerisches Abendessen in Wien. Man erwartet den Burgtheaterschauspieler.

Als er erscheint, wird der Hauptgang serviert: Die Wildente.
Beim Nachtisch explodieren die exzessiven Charaktere …

»Wer in eine Übereinstimmung gerät mit dem radikalen Ernst, mit der glitzernd hellen Finsternis der Bernhard’schen Innenweltaussagen, ist angesteckt, fühlt sich sicher vor Heuchelei und gefälligen Künstlerposen, leeren Gesten, bloßer Attitüde.«
Gabriele Wohmann im SPIEGEL
»Man kann ihn zitieren, man kann sich stundenlang in Bernhard’schen Sätzen unterhalten. Man kann mit den Sätzen leben.«

Bernhard Minetti

Am Einlass 4 | 089 260 66 36 oder team@teamtheater.de

Burg Schwaneck
Sonntag, 26. Juni 2022 | 15.00 Uhr!

Burg & Bühne | Pullach | Rittersaal
Ruhm von Daniel Kehlmann
Burgweg 10
82049 Pullach

Pasinger Fabrik (Kleine Bühne)
Sonntag, 26. Juni 2022 | 19.00 Uhr
Das Erdbeben in Chili  (Novelle)
Heinrich von Kleist
& einige Kleistbriefe

Galerie arToxin
Freitag, 08. Juli 2022 | 19.00 Uhr

Idee | Das grosse Heft von Agota Kristof
Details bald…

Meta Theater | Moosach b. Grafing
Samstag, 09. Juli 2022
und Sonntag, 10. Juli 2022
Szenische Lesung mit Franziska Ball, Jasmin Bleicher,

Dimitri Hartmann und Martin Pfisterer
Kithairon | von Simon Werle
–Altgriechisches Kammerspiel–
Regie: Axel Tangerding

raumwerk / Concept Store
September 2022 voraussichtlich (endlich!) wieder eine Lesung dort…
Details bald!


Ideen/Projekte 2022

Franziska Ball und Martin Pfisterer sprechen…
Herzzeit | Der Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Paul Celan

Martin Pfisterer spricht…
Trotz allem, so wie du bist | Briefe von Marion und Wolfgang Koeppen

Das Lächeln meiner Mutter | von Delphine de Vigan | Der Bestseller aus Frankreich

 

1982 Kiel | Bühnen der Landeshauptstadt
27 Jahre | Gimme shelter

Rückblick (Auswahl)

Im Rahmen der Festwochen 2015 in Gmunden (Österreich) sprach Martin Pfisterer Anfang August im BernhardHaus in Ohlsdorf/Obernathal Wolfgang Herrndorfs TSCHICK und Thomas Bernhards BETON.

Tschick, 2010 erschienen, von allen relevanten Feuilletons euphorisch besprochen, ist ein Kultroman. Als Hörbuch erschienen, in einer Theaterfassung gespielt und verfilmt…
TSCHICK ist eine Geschichte, die man „gar nicht oft genug erzählen kann…existenziell, tröstlich, groß“. (FAZ)
„Dass es sehr wahrscheinlich ein Klassiker werden wird, hat sich ja herumgesprochen.“ (SZ) Zwei  Jungs. Ein geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland…
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool in der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt er auf: Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.

August 2015
Beton – ein Selbstgelächter von Thomas Bernhard
Rudolf bereitet sich seit einem Jahrzehnt auf eine große Arbeit über seinen Lieblingskomponisten Felix Mendelssohn Bartholdy vor. Nachdem er zuerst durch den Besuch seiner ihn beherrschenden Schwester und dann, nach ihrem Weggang, durch die Furcht, sie könne wieder zurückkommen, am Schreiben des ersten Satzes seiner Studie gehindert wird, quält ihn die „Hölle des Alleinseins“.
Er flieht aus dem österreichischen Winter nach Palma, wo ihn vor eineinhalb Jahren bei seinem letzten Aufenthalt eine junge Frau angesprochen hat. Endlich eine Reihe von ersten Sätzen für seine Arbeit im Ohr, bestimmt ihn nun ruhelos und vollkommen das Schicksal dieser Frau…

„Man kann ihn zitieren, man kann sich stundenlang in Bernhard’schen Sätzen unterhalten.
Man kann mit den Sätzen leben.“
(Bernhard Minetti)


Mai 2015
Ruhm von Daniel Kehlmann
Aus dieser gekürzten Fassung spricht Martin Pfisterer
vier Geschichten (ca. 90 Minuten incl. Pause):
STIMMEN | DER AUSWEG | EIN BEITRAG ZUR DEBATTE | WIE ICH LOG UND STARB
„Daniel Kehlmann hat mit seinem neuen Roman Weltliteratur geschaffen“  WELTWOCHE
„Ein Buch von funkelnder Intelligenz“  FAZ
„Verteufelt gut und brillant“ NZZ
RUHM, erschienen im Rowohlt Verlag, ist Kehlmanns erster Roman nach seinem Bestseller
DIE VERMESSUNG DER WELT.
Die lose miteinander verbundenen Geschichten des Romans kreisen um Fragen der Kommunikation mit Mobiltelefon, Computer und Internet. Ihre Figuren tauchen auf und verschwinden wieder, verändern oder vertauschen ihre Identität, werden vergessen: Ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre… Der im Titel angesprochene Ruhm zieht sich als Leitmotiv durch die meisten Kurzgeschichten des Romans. Allein bis Oktober 2011 hat sich der Roman in Deutschland über 700.000 Mal verkauft.
La Cantina


Die Klassiker- Premiere in München!
Oktober 2014
Die Leiden des jungen Werther
von Johann Wolfgang von Goethe
Bis heute ist Goethes Werther der schönste Liebesroman der deutschen Literatur…

„…dass ich des Glückes hätte teilhaftig werden können, für dich zu sterben! Lotte, für dich mich hinzugeben!—Sei ruhig, ich bitte dich, sei ruhig—sie sind geladen—Lotte, lebe wohl…“
La Cantina | Elisabethstr. 53 | Res.: 089 12 73 71 35
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