Lesungen

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Galerie arToxin
Samstag, 26. September 2020 | 20.00 Uhr
BETON – Ein Selbstgelächter
von Thomas Bernhard
Rudolf bereitet sich seit einem Jahrzehnt auf eine große Arbeit über seinen Lieblingskomponisten Felix Mendelssohn Bartholdy vor.
Nachdem er zuerst durch den Besuch  seiner ihn beherrschenden Schwester und dann,
nach ihrem Weggang, durch die Furcht, sie könne wieder zurückkommen, am Schreiben
des ersten Satzes seiner Studie gehindert wird, quält ihn die “Hölle des Alleinseins”.
Er flieht aus dem österreichischen Winter nach Palma, wo ihn vor eineinhalb Jahren            bei seinem letzten Aufenthalt eine junge Frau angesprochen hat.
Endlich eine Reihe von ersten Sätzen für seine Arbeit im Ohr, bestimmt ihn nun ruhelos und vollkommen das Schicksal dieser Frau…
Galerie arToxin | Kirchenstr. 23 | U4, U5 Max Weber Platz
Reservierung: 089 8908 3665 oder info@artoxin.de


Pasinger Fabrik
Dienstag, 29. September 2020 und Mittwoch, 21. Oktober 2020 | jeweils 19.30 Uhr
Zum 10. Todestag:
SO SCHÖN WIE HIER KANNS IM HIMMEL GAR NICHT SEIN
Christoph Schlingensief
-Das bewegende Protokoll einer Selbstbefragung-
Im Januar 2008 wird bei dem bekannten Film-, Theater- und Opernregisseur, Aktions- und Installationskünstler Christoph Schlingensief Lungenkrebs diagnostiziert.
Ein Lungenflügel wird entfernt, Chemotherapie und Bestrahlungen folgen, die Prognose ist ungewiss…ein Albtraum der Freiheitsberaubung.
Wenige Tage nach der Diagnose beginnt Schlingensief zu sprechen, mit sich selbst, mit Freunden, mit seinem toten Vater, mit Gott. Immer eingeschaltet: ein Diktiergerät, das diese Gespräche aufzeichnet. Er umkreist die Fragen, die ihm die Krankheit aufzwingt: Wer ist man gewesen? Wie weiterarbeiten, wenn das Tempo der Welt plötzlich zu schnell geworden ist? Wie sterben? Und wo ist eigentlich Gott…?
Schlingensiefs Worte lassen uns teilhaben an seiner eindringlichen Suche nach sich selbst, nach Gott und nach der Liebe zum Leben…
Sein bewegendes Protokoll einer Selbstbefragung ist ein Geschenk an uns alle…
Tickets: Di – So 17.30 – 20.30 Uhr
Tel. 089 – 82 92 90 79


INTERVIEW zu WITTGENSTEINS NEFFE – eine Freundschaft
am 08. Juli 2020 in Moosach | Süddeutsche Zeitung
https://sz.de/1.4960664


RÜCKBLICK…
Meta Theater Moosach

Samstag, 06. Juli 2019 | 20.00 Uhr
HOLZFÄLLEN – Eine Erregung
von Thomas Bernhard
Der Schauspieler Martin Pfisterer in einer fulminanten Sprechperformance…
SZ-Kritik vom 07.07.19 | “Sprechfeuerwerk der Extraklasse”
Osteranger 8 | 85665 Moosach b. Grafing
Infos + Res.: 08091 3514


La Cantina
Samstag, 10. Oktober 2020 |  20.00 Uhr
BUKOWSKI: LIEBE
Zum 100. Geburtstag (geb. 16. August 1920) von Charles Bukowski
Die Bukowski- Reise geht weiter…
Neue Texte aus:
Liebe | Aufzeichnungen eines Dirty Old Man u.a.
-Gedichte, Erzählungen, Tagebücher-

Bukowskis Gedichte sind “abgebissene Prosastücke”: böse, traurig, selbstironisch, genau beobachtet. Sein Ton – unverblümt, hart, direkt – machte ihn weltberühmt. Bukowski wurde zum Geheimtipp des Undergrounds, zum berüchtigten Kultautor.
Tom Waits:“Der geniale “Der geniale “Der geniale Maulwurf hat uns Texte auf des Messers Schneide hinterlassen…Volltreffer… da kommen einem die Tränen.”
Elisabethstrasse 51
Reservierung | 089 12 73 71 35 oder brmarkus@yahoo.com


Meta Theater
Sonntag, 11. Oktober 2020 | 20.00 Uhr
Simon Werles neues Stück:
DESDEMONA – eine szenische Collage
Eine Variation über Shakespeares OTHELLO
Sprecher*innen: Franziska Ball | Petra Michelle Nérette | Martin Pfisterer
Markus Beisl | Leon Sandner
Assistenz & Dramaturgie: Dagmar Knöpfel
Reservierung: meta-theater@t-online.de
Infos: 08091 3514


Hospizdienst DaSein
Montag, 15. März 2021 | 19.30 Uhr
-Tod, Sterben und Jenseits im Alten Ägypten-
Lesung aus dem ägyptischen Totenbuch

-zusammengestellt von Simon Werle-
Karlstraße 55 |089 124 70 51 40 oder info@hospiz-da-sein.de


Hospizdienst DaSein
Montag, 18. Oktober 2021 | 19.00 Uhr
SO SCHÖN WIE HIER KANNS IM HIMMEL GAR NICHT SEIN
von Christoph Schlingensief
Im Januar 2008 wird bei dem bekannten Film-, Theater- und Opernregisseur,
Aktions- und Installationskünstler Christoph Schlingensief Lungenkrebs diagnostiziert.
Ein Lungenflügel wird entfernt, Chemotherapie und Bestrahlungen folgen, die Prognose ist ungewiss…ein Albtraum der Freiheitsberaubung.
Wenige Tage nach der Diagnose beginnt Schlingensief zu sprechen, mit sich selbst, mit Freunden, mit seinem toten Vater, mit Gott. Immer eingeschaltet: ein Diktiergerät, das diese Gespräche aufzeichnet. Er umkreist die Fragen, die ihm die Krankheit aufzwingt: Wer ist man gewesen? Wie weiterarbeiten, wenn das Tempo der Welt plötzlich zu schnell geworden ist? Wie sterben? Und wo ist eigentlich Gott…?
Schlingensiefs Worte lassen uns teilhaben an seiner eindringlichen Suche nach sich selbst, nach Gott und nach der Liebe zum Leben…
Sein bewegendes Protokoll einer Selbstbefragung ist ein Geschenk an uns alle…


Kiel | Bühnen der Landeshauptstadt | 1982


Rückblick (Auswahl)
Im Rahmen der Festwochen 2015 in Gmunden (Österreich)

sprach Martin Pfisterer Anfang August im BernhardHaus
Wolfgang Herrndorf und Thomas Bernhard in Ohlsdorf/Obernathal:


August 2015
TSCHICK von Wolfgang Herrndorf
Tschick, 2010 erschienen, von allen relevanten Feuilletons euphorisch besprochen, ist schon jetzt ein Kultroman. Inzwischen als Hörbuch erschienen und in einer Theaterfassung gespielt, ist TSCHICK eine Geschichte, die man “gar nicht oft genug erzählen kann… existenziell, tröstlich, groß”. (FAZ)
“Mit so vielen Wirklichkeitselementen so virtuos zu spielen… das macht Herrndorf im Moment kein deutschsprachiger Autor nach.” (SZ)

Er hat mit TSCHICK einen “rhythmischen, rotzig-lässigen Sound” entwickelt, der Jugendliche und Erwachsene mitreisst…
Am 26. August 2013 nahm sich Wolfgang Herrndorf nach langer schwerer Krankheit das Leben.


August 2015
BETON – EIN SELBSTGELÄCHTER von Thomas Bernhard
Rudolf bereitet sich seit einem Jahrzehnt auf eine große Arbeit über seinen Lieblingskomponisten Felix Mendelssohn Bartholdy vor. Nachdem er zuerst durch den Besuch seiner ihn beherrschenden Schwester und dann, nach ihrem Weggang, durch die Furcht, sie könne wieder zurückkommen, am Schreiben des ersten Satzes seiner Studie gehindert wird, quält ihn die “Hölle des Alleinseins”.
Er flieht aus dem österreichischen Winter nach Palma, wo ihn vor eineinhalb Jahren bei seinem letzten Aufenthalt eine junge Frau angesprochen hat. Endlich eine Reihe von ersten Sätzen für seine Arbeit im Ohr, bestimmt ihn nun ruhelos und vollkommen das Schicksal dieser Frau…

“Man kann ihn zitieren, man kann sich stundenlang in Bernhard’schen Sätzen unterhalten. Man kann mit den Sätzen leben.” (Bernhard Minetti)



Mai 2015

RUHM von Daniel Kehlmann
Aus dieser gekürzten Fassung spricht Martin Pfisterer
vier Geschichten (ca. 90 Minuten incl. Pause):
STIMMEN | DER AUSWEG | EIN BEITRAG ZUR DEBATTE | WIE ICH LOG UND STARB
“Daniel Kehlmann hat mit seinem neuen Roman Weltliteratur geschaffen”
(Weltwoche)

“Ein Buch von funkelnder Intelligenz”  FAZ
“Verteufelt gut und brillant” NZZ
RUHM, erschienen im Rowohlt Verlag, ist Kehlmanns erster Roman nach seinem Bestseller          DIE VERMESSUNG DER WELT.
Die lose miteinander verbundenen Geschichten des Romans kreisen um Fragen der Kommunikation mit Mobiltelefon, Computer und Internet. Ihre Figuren tauchen auf und verschwinden wieder, verändern oder vertauschen ihre Identität, werden vergessen: Ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre… Der im Titel angesprochene Ruhm zieht sich als Leitmotiv durch die meisten Kurzgeschichten des Romans. Allein bis Oktober 2011 hat sich der Roman in Deutschland über 700.000 Mal verkauft.
La Cantina


Die Klassiker- Premiere in München!
Oktober 2014
DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER
von Johann Wolfgang von Goethe
Bis heute ist Goethes Werther der schönste Liebesroman der deutschen Literatur…

“…dass ich des Glückes hätte teilhaftig werden können, für dich zu sterben! Lotte, für dich mich hinzugeben!—Sei ruhig, ich bitte dich, sei ruhig—sie sind geladen—Lotte, lebe wohl…”                  La Cantina | Elisabethstr. 53 | Res.: 089 12 73 71 35
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