Lesungen

 

2022 | 2023


La Cantina
Samstag, 15. Oktober 2022 | 20.00 Uhr
Eroberung des Nutzlosen
Werner Herzog

„Ein sensationeller Text, der einen wie die wilden Strudel des Urflusses in Abgründe zieht, aus denen man nie wieder aufzutauchen glaubt, bis sich vor unseren Augen die unendliche Schönheit des Universums auftut.“ (Volker Schlöndorff, DER SPIEGEL)

Herzogs Reise ins „Herz der Finsternis“, sein persönlicher Trip „ins Unbewusste“ – so charakterisiert Thomas David dieses Buch und stellt damit klar, dass es sich keineswegs um eine bloße Dokumentation der Dreharbeiten zu „Fitzcarraldo“ handelt, auch nicht um gewöhnliche Tagebuchaufzeichnungen. Sondern um „innere Landschaften, aus dem Delirium des Dschungels geboren“ (Herzog), die als „literarisches Meisterwerk“ dem Film ebenbürtig zur Seite stehen

Werner Herzog ist der große Visionär und Bildererfinder des Kinos und FITZCARRALDO sein legendäres Meisterwerk.
Im September 2022 wurde Herzog 80 Jahre alt.

Elisabethstrasse 53 (Ecke Nordbad)
Reservierung: brmarkus@yahoo.com oder 089 12 73 71 35


Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München
Freitag, 18. November 2022
Simon Werle: Marsyas
aus: Mythen. Mutanten
Es sprechen: Franziska Ball und Martin Pfisterer
Details bald


Theater Viel Lärm um Nichts (Pasinger Fabrik)
Samstag, 19. November 2022 | 20.00 Uhr
ca. 75 Min. ohne Pause

Charles Bukowski
Liebe
Texte aus: „Liebe“ | „Aufzeichnungen eines Dirty Old Man“ u.a.
-Gedichte, Erzählungen, Tagebücher-

Bukowskis Gedichte sind „abgebissene Prosastücke“: böse, traurig, selbstironisch, genau beobachtet. Sein Ton – unverblümt, hart, direkt – machte ihn weltberühmt.
Bukowski wurde mit „Aufzeichnungen eines Dirty Old Man“ zum Geheimtipp des Undergrounds,
zum berüchtigten Kultautor…

„Der geniale Maulwurf hat uns Texte auf des Messers Schneide hinterlassen…Volltreffer…
da kommen einem die Tränen“ (Tom Waits)

Theater Viel Lärm um Nichts (Pasinger Fabrik)
Res.: vlun@gmx.de oder 089 / 829 290 79


Theater Viel Lärm um Nichts (Pasinger Fabrik)
Sonntag, 20. November 2022
| 18.00 Uhr
ca. 75 Min. ohne Pause

Thomas Bernhard
Meine Preise

Der 2009 erstmals publizierte Text ist für Bernhard-Liebhaber eine Sensation. Die absurden und grotesken Begebenheiten, zu denen sich die Umstände der Bernhard verliehenen literarischen Auszeichnungen entwickelten, werden vom großen „Übertreibungskünstler“ schonungslos aufgedeckt. Schon die Annahme des Kleinen Österreichischen Staatspreises 1968 muss eine unerträgliche Qual für ihn gewesen sein.
Die Fahrt zur Preisverleihung empfindet er wie eine „Fahrt zur Hinrichtung“ und die Laudatio, die dann ein Minister auf ihn hält, bestätigt seine schlimmsten Befürchtungen. Thomas Bernhards Dankesrede sorgt für einen Skandal. Von nun an hat er den Ruf als Nestbeschmutzer, Österreich-Beschimpfer und Heimathasser weg.

Theater Viel Lärm um Nichts (Pasinger Fabrik)
Res.: vlun@gmx.de oder 089 / 829 290 79
(1 Minute Fußweg von der S Bahn Pasing)


Galerie arToxin
Freitag, 09. Dezember 2022 | 19.00 Uhr
Unendlicher Spass
David Foster Wallace
Nicht allein der unglaubliche Umfang (1500 Seiten!)…sondern vor allem die Sprachmächtigkeit, die ungeheure Themenvielfalt, die treffsichere Gesellschaftskritik…die scharfe Analyse…machen diesen kurz vor der Jahrtausendwende erschienenen Roman zum Meilenstein der internationalen Gegenwartsliteratur – ungeheuer, maßlos, bewusstseinsverändernd…
Kirchenstr. 23 | Nähe Max Weber Platz
Reservierung: info@artoxin.de oder 089 8908 3665


Meta Theater | Moosach b. Grafing
Hotel Kithairon

Aktuelle Kritik SZ_Juli_22   https://sz.de/1.5618495

2023 | Vorschau | Veranstaltungen mit Martin Pfisterer

La Cantina | jeweils Samstag um 20.00 Uhr
11. März 2023 (Idee: Sibylle Berg)
13. Mai 2023
August 2023 (genauer Termin noch offen)
07. Oktober 2023

Literaturclub Nürnberg (Literaturhaus)
Mittwoch, 22. März 2023 | 19.00 Uhr
Lesung mit Katja Amberger, Wolfgang Hartmann und Martin Pfisterer
(alle 3 Sprecher*in der Bayerischen Hörbücherei München)
Details bald!

Hospizdienst DaSein e.V.
Montag, 27. März 2023 | 19.00 Uhr
So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein
Christoph Schlingensief

Ideen/Projekte 2023
Goethe-Gesellschaft Rosenheim
Goethe schtirbt von Thomas Bernhard
Termin bald!

Herzzeit | Der Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Paul Celan
und auch gemeinsam mit Franziska Ball

Martin Pfisterer spricht…
Trotz allem, so wie du bist | Briefe von Marion und Wolfgang Koeppen

1982 Kiel | Bühnen der Landeshauptstadt
26 Jahre | Gimme shelter

Rückblick (Auswahl)

Im Rahmen der Festwochen 2015 in Gmunden (Österreich) sprach Martin Pfisterer Anfang August im BernhardHaus in Ohlsdorf/Obernathal Wolfgang Herrndorfs TSCHICK und Thomas Bernhards BETON.

Tschick, 2010 erschienen, von allen relevanten Feuilletons euphorisch besprochen, ist ein Kultroman. Als Hörbuch erschienen, in einer Theaterfassung gespielt und verfilmt…
TSCHICK ist eine Geschichte, die man „gar nicht oft genug erzählen kann…existenziell, tröstlich, groß“. (FAZ)
„Dass es sehr wahrscheinlich ein Klassiker werden wird, hat sich ja herumgesprochen.“ (SZ) Zwei  Jungs. Ein geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland…
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool in der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt er auf: Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.

August 2015
Beton – ein Selbstgelächter von Thomas Bernhard
Rudolf bereitet sich seit einem Jahrzehnt auf eine große Arbeit über seinen Lieblingskomponisten Felix Mendelssohn Bartholdy vor. Nachdem er zuerst durch den Besuch seiner ihn beherrschenden Schwester und dann, nach ihrem Weggang, durch die Furcht, sie könne wieder zurückkommen, am Schreiben des ersten Satzes seiner Studie gehindert wird, quält ihn die „Hölle des Alleinseins“.
Er flieht aus dem österreichischen Winter nach Palma, wo ihn vor eineinhalb Jahren bei seinem letzten Aufenthalt eine junge Frau angesprochen hat. Endlich eine Reihe von ersten Sätzen für seine Arbeit im Ohr, bestimmt ihn nun ruhelos und vollkommen das Schicksal dieser Frau…

„Man kann ihn zitieren, man kann sich stundenlang in Bernhard’schen Sätzen unterhalten.
Man kann mit den Sätzen leben.“
(Bernhard Minetti)


Mai 2015
Ruhm von Daniel Kehlmann
Aus dieser gekürzten Fassung spricht Martin Pfisterer
vier Geschichten (ca. 90 Minuten incl. Pause):
STIMMEN | DER AUSWEG | EIN BEITRAG ZUR DEBATTE | WIE ICH LOG UND STARB
„Daniel Kehlmann hat mit seinem neuen Roman Weltliteratur geschaffen“  WELTWOCHE
„Ein Buch von funkelnder Intelligenz“  FAZ
„Verteufelt gut und brillant“ NZZ
RUHM, erschienen im Rowohlt Verlag, ist Kehlmanns erster Roman nach seinem Bestseller
DIE VERMESSUNG DER WELT.
Die lose miteinander verbundenen Geschichten des Romans kreisen um Fragen der Kommunikation mit Mobiltelefon, Computer und Internet. Ihre Figuren tauchen auf und verschwinden wieder, verändern oder vertauschen ihre Identität, werden vergessen: Ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre… Der im Titel angesprochene Ruhm zieht sich als Leitmotiv durch die meisten Kurzgeschichten des Romans. Allein bis Oktober 2011 hat sich der Roman in Deutschland über 700.000 Mal verkauft.
La Cantina


Die Klassiker- Premiere in München!
Oktober 2014
Die Leiden des jungen Werther
von Johann Wolfgang von Goethe
Bis heute ist Goethes Werther der schönste Liebesroman der deutschen Literatur…

„…dass ich des Glückes hätte teilhaftig werden können, für dich zu sterben! Lotte, für dich mich hinzugeben!—Sei ruhig, ich bitte dich, sei ruhig—sie sind geladen—Lotte, lebe wohl…“
La Cantina | Elisabethstr. 53 | Res.: 089 12 73 71 35
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