| Projekte 2026 | Lesungen & Sprechperformances
Sonntag, 21. Juni 2026 | 19.30 Uhr | Kunst.Andacht in St. Paul Konzept und Lesung: Martin Pfisterer |
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lothstrasse_62_studio_4 | 01.04.26
La Cantina
Samstag, 29. August 2026 | 20.00 Uhr
Die 19. Thomas Bernhard- Nacht: Meine Preise
Der 2009 erstmals publizierte Text ist für Bernhard-Liebhaber eine Sensation.
Die absurden und grotesken Begebenheiten, zu denen sich die Umstände der Bernhard verliehenen literarischen Auszeichnungen entwickelten, werden vom großen „Übertreibungskünstler“ schonungslos aufgedeckt. Schon die Annahme des Kleinen Österreichischen Staatspreises 1968 muss eine unerträgliche Qual für ihn gewesen sein.
Die Fahrt zur Preisverleihung empfindet er wie eine „Fahrt zur Hinrichtung“ und die Laudatio, die dann ein Minister auf ihn hält, bestätigt seine schlimmsten Befürchtungen. Thomas Bernhards Dankesrede sorgt für einen Skandal. Von nun an hat er den Ruf als Nestbeschmutzer, Österreich-Beschimpfer und Heimathasser weg.
Hospizdienst DaSein
Montag, 28. September 2026 | 19.00 Uhr
Der letzte Satz von Robert Seethaler
Anmeldung: 089 124 70 51 40
Details bald
La Cantina
Samstag, 14. November 2026 | 20.00 Uhr
Lesung gegen den Krieg:
Wolfgang Borchert
–Erzählungen aus unseren Tagen und Gedichte–
„Ein Mann kommt nach Deutschland. Er war lange weg, der Mann. Sehr lange. Vielleicht zu lange. Und er kommt ganz anders wieder, als er wegging.“ Wolfgang Borchert braucht in seinem Drama „Draußen vor der Tür“ nur wenige Worte, nur wenige Striche, um ein Bild zu zeichnen, das alle verstehen im Hungerwinter 1946/47, so kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Das vom humpelnden Kriegsheimkehrer Beckmann, der sich im zerstörten Hamburg nicht mehr zurechtfindet. Versehrt, seelisch gebrochen, schweigsam. Schnell avanciert das Stück zum größten Erfolg der Nachkriegszeit. Es wird Borchert weltberühmt machen und prägt die Epoche der sogenannten Trümmerliteratur.
u.a. Schischyphusch!, | Nachts schlafen die Ratten doch | Vielleicht hat sie ein rosa Hemd |
Das Brot | Gottes Auge | Die drei dunklen Könige | Das Holz für morgen und…und…und…
auch ein paar Gedichte…
Elisabethstrasse 53
Res.: 089 12 73 71 35 oder brmarkus@yahoo.com
V o r s c h a u 2 0 2 7
Goethe Gesellschaft Rosenheim
Mittwoch, 10. Februar 2027 | 19.00 Uhr
Bertolt Brecht | Details bald
Wie schon 2025 und 2026 wird es auch im März 2027
die 3. Thomas Bernhard- Wochen geben…
Ideen: Auslöschung | Amras | Ja | Alte Meister...
Termine: 06.03. | 13.03. | 20.03. und 27.03.27 (jeweils Samstag um 20.00 Uhr)
Weitere Veranstaltungen La Cantina 2027
04. Juni | 05. Juni | August Sommerlesung | 13. November
Details bald
Hospizdienst DaSein
12. April 2027 | 11. Oktober 2027 | jeweils Montag um 19.00 Uhr | Details bald
Meta Theater
Hotel Kithairon von Simon Werle
Kritik SZ_Juli_22
https://sz.de/1.5618495

Foto | 1982 Kiel | Bühnen der Landeshauptstadt
26 Jahre | Gimme shelter
Rückblick (Auswahl)
Im Rahmen der Festwochen 2015 in Gmunden (Österreich) sprach Martin Pfisterer Anfang August im BernhardHaus in Ohlsdorf/Obernathal Wolfgang Herrndorfs TSCHICK und Thomas Bernhards BETON.
Tschick, 2010 erschienen, von allen relevanten Feuilletons euphorisch besprochen, ist ein Kultroman. Als Hörbuch erschienen, in einer Theaterfassung gespielt und verfilmt…
TSCHICK ist eine Geschichte, die man „gar nicht oft genug erzählen kann…existenziell, tröstlich, groß“. (FAZ)
„Dass es sehr wahrscheinlich ein Klassiker werden wird, hat sich ja herumgesprochen.“ (SZ) Zwei Jungs. Ein geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland…
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool in der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt er auf: Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.
August 2015
Beton – ein Selbstgelächter von Thomas Bernhard
Rudolf bereitet sich seit einem Jahrzehnt auf eine große Arbeit über seinen Lieblingskomponisten Felix Mendelssohn Bartholdy vor. Nachdem er zuerst durch den Besuch seiner ihn beherrschenden Schwester und dann, nach ihrem Weggang, durch die Furcht, sie könne wieder zurückkommen, am Schreiben des ersten Satzes seiner Studie gehindert wird, quält ihn die „Hölle des Alleinseins“.
Er flieht aus dem österreichischen Winter nach Palma, wo ihn vor eineinhalb Jahren bei seinem letzten Aufenthalt eine junge Frau angesprochen hat. Endlich eine Reihe von ersten Sätzen für seine Arbeit im Ohr, bestimmt ihn nun ruhelos und vollkommen das Schicksal dieser Frau…
„Man kann ihn zitieren, man kann sich stundenlang in Bernhard’schen Sätzen unterhalten.
Man kann mit den Sätzen leben.“ (Bernhard Minetti)
Mai 2015
Ruhm von Daniel Kehlmann
Aus dieser gekürzten Fassung spricht Martin Pfisterer
vier Geschichten (ca. 90 Minuten incl. Pause):
STIMMEN | DER AUSWEG | EIN BEITRAG ZUR DEBATTE | WIE ICH LOG UND STARB
„Daniel Kehlmann hat mit seinem neuen Roman Weltliteratur geschaffen“ WELTWOCHE
„Ein Buch von funkelnder Intelligenz“ FAZ
„Verteufelt gut und brillant“ NZZ
RUHM, erschienen im Rowohlt Verlag, ist Kehlmanns erster Roman nach seinem Bestseller
DIE VERMESSUNG DER WELT.
Die lose miteinander verbundenen Geschichten des Romans kreisen um Fragen der Kommunikation mit Mobiltelefon, Computer und Internet. Ihre Figuren tauchen auf und verschwinden wieder, verändern oder vertauschen ihre Identität, werden vergessen: Ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre… Der im Titel angesprochene Ruhm zieht sich als Leitmotiv durch die meisten Kurzgeschichten des Romans. Allein bis Oktober 2011 hat sich der Roman in Deutschland über 700.000 Mal verkauft.
La Cantina
Die Klassiker- Premiere in München!
Oktober 2014
Die Leiden des jungen Werther
von Johann Wolfgang von Goethe
Bis heute ist Goethes Werther der schönste Liebesroman der deutschen Literatur…
„…dass ich des Glückes hätte teilhaftig werden können, für dich zu sterben! Lotte, für dich mich hinzugeben!—Sei ruhig, ich bitte dich, sei ruhig—sie sind geladen—Lotte, lebe wohl…“
La Cantina | Elisabethstr. 53 | Res.: 089 12 73 71 35
Kritik OVB | Rosenheim jetzt lesen >>

